Kirchenbesuch in Jennelt am 25. August 2017

Im Rahmen des Religionsunterrichtes machten sich am 25.08.2017 Frau Kröger, Frau Lerche-Schaudinn, Frau Fleetjer, Frau Meenenga und Frau Harms mit den Schülerinnen und Schülern der 3. Klassen auf den Weg zur Jennelter Kirche, um diese zu erkunden.

Nach dem Lied „Halleluja“, das in mehreren Sprachen mit Orgelbegleitung von allen Kindern gesungen wurde, führte uns Siek Postma in einer Traumreise in alte Zeiten zurück, in denen es noch düsterer in der Jennelter Kirche war. Er erzählte viele spannende Geschichten, die auf eine bewegte Geschichte der Kirche zurückblicken lassen. Sogar eine alte Orgelpfeife der ersten Orgel in Jennelt wurde den Schülerinnen und Schülern zum ersten Mal gezeigt.

Die Kinder hatten viele interessante und spannende Fragen im Religionsunterricht vorbereitet und alle wurden von Herrn Postma ausführlich beantwortet.

Dann folgte die Kirchenbesichtigung. Ein “Tabernakel” aus der Zeit vor der Reformation wurde bei den Sanierungsarbeiten in der Kirche entdeckt. Siek Postma zeigte uns eine sogenannte Lepraspalte, die er mit einem Konfirmanden freigelegt hat. Es ist ein Mauerdurchbruch, um von außen auf den Altar der Kirche zu sehen. Im Mittelalter wurden manche Kirchen mit einer

solchen Öffnung versehen, damit Menschen, die z.B. unter einer ansteckenden Krankheit litten, das Geschehen am Altar betrachten konnten.

Besonders interessant war die Gruft mit den Sarkophagen. Zu sehen war der Prunksarg des Feldmarschalls Dodo zu Inn- und Knyphausen, in dem seine  sterblichen Überreste bewahrt werden. Dodo zu Inn- und Knyphausen (1583 - 1636) stand u. a. als Feldmarschall während des 30jährigen Krieges in Diensten des schwedischen Königs Gustav Adolf und verlor schließlich in der Schlacht bei Haselünne sein Leben.

Zum Abschluss konnten sich alle Kinder auf dem Spielplatz austoben.

 

Vielen Dank an Siek Postma für diese spannende Entdeckungsreise in die Vergangenheit!