Schulausflug zu Birgits Tiergarten in Rechtsupweg

Am 20. Juni ging es für die Eingangsstufen nach Rechtsupweg in Birgits Tiergarten. Zu-erst haben alle eine Führung mit Fütter-ung gemacht. Dazu wurden alle Kinder in zwei Gruppen aufge-teilt. Es gab viele interessante Informationen über die einzelne Tiere. Anschließend haben alle auf dem Spielplatz gepicknickt und sich an den Spielgeräten ausgetobt. Wer Lust hatte, durfte sich noch einmal in Kleingruppen in dem Tiergarten umschauen. Das hat allen viel Freude bereitet. Die Pinguine und Schmetterlinge haben zu Beginn des Schuljahres jeweils 100€ beim Warnwestenwettbewerb "Süchst du mi" gewonnen und haben dann davon  ein Eis ausgegeben. Alle waren begeistert. Es war ein toller Ausflug!

Abschlussfeier der Krokodile, Schmetterlinge und Pinguine

Die Klassen der Eingangsstufen haben am 19. Juni gemeinsam ihre Abschlussfeier gefeiert. Nach einer Begrüßung haben sich die einzelnen Klassen getroffen, um sich von den "Großen" zu verabschieden, da die Großen nach den Sommerferien in die dritte Klasse kommen werden. Dazu haben die Kleinen den Großen und die Großen den Kleinen einen Abschlussbrief geschrieben, der dann übergeben wurde. Der Tag wurde mit einem gemeinsamen Grillen abgerundet. Es war ein toller Tag mit vielen Emotionen.

Im Elfchen-Fieber

Die Pinguine und Schmetterlinge haben im Deutschunterricht kennengelernt, was ein Elfchen ist. Zum Thema „Frühling“ haben sie eigene Elfchen geschrieben. Dabei sind tolle Ergebnisse entstanden.

Die Zusammenarbeit der Pinguine und Schmetterlinge

Seit ein paar Wochen arbeiten die zwei Eingangsstufenklassen im Deutsch- und Matheunterricht getrennt. Im wöchentlichen Wechsel arbeiten alle Kleinen in einer Gruppe zusammen sowie die Großen beider Klassen. Dies hat den Vorteil, dass einzelne Themen noch besser vertieft werden können.

Besonders schön ist es zu beobachten, dass sich untereinander Freundschaften bilden und der Kontakt zwischen den beiden Klassen enger wird.

Matheunterricht mal anders...

Die Eingangsstufenklassen haben im Matheunterricht erste Erkenntnisse in kombinatorische Fragestellungen bekommen. Dabei standen sie passend zu Ostern vor dem Problem, dem Osterhasen zu helfen, wie viele Möglichkeiten es gibt, sich anzuziehen, verschiedenen Osterschmuck zu erhalten oder wie viele verschiedene Kombinationen es von Eiern in Nestern gibt.

Die Kinder haben zunächst in Einzelarbeit und dann in einer Gruppe gearbeitet. Es kam zu einem regen Austausch und alle Gruppen kamen zu tollen Ergebnissen.

Aus den Geschichtenheften

Im Wunderland

 

Die Zweitklässler der Pinguine und Schmetterlinge haben im Deutschunterricht Fantasiegeschichten besprochen. Dazu haben sie ihre eigenen Fantasiegeschichten geschrieben. Sie sollten dabei auch auf abwechslungsreiche Satzanfänge achten.

 

Im Wunderland

Eines Tages sah Bob einen Maulwurf, der aus seinem Loch schaute. Bob rannte hin. Aber der Maulwurf zog ihn in sein Loch. Bob kletterte auf der anderen Seite wieder raus. Er war im Wunderland. Er sah Sachen, die er sonst nie sah. Es war toll. (Lia, Pinguin)

 

In Wunderland

Eines Tages bin ich mit einer Zeitmaschine ins Dinoland gereist. Zuerst habe ich einen großen Brachiosaurus gesehen, der gegen einen Tyrannosaurus gekämpft hat. Der Brachiosaurus hat mit seinem langen Schwanz den Tyrannosaurus geschlagen und ihn weggeschleudert. (Janto, Schmetterling)

 

Im Wunderland

Es sind viele Könige im Wunderland. Es gibt viele Zwerge im Wunderland. Im Wunderland ist es immer schön und lustig. Die Zwerge sind klein und die Könige sind mächtig. (Dominik, Pinguin)

 

Im Wunderland

Samstag Morgen: Ich werde durch lauter Musik geweckt. Ich gehe zum Fenster. Draußen tanzen und singen die Tiere. Ich gehe nach draußen. Aber als ich draußen war, war alles wieder normal. (Tarek, Schmetterling)

 

Im Wunderland

Zuerst war eine bunte Welt. Die ganze Welt ist bunt. Wir alle können fliegen. Wir können so hoch fliegen. Es gibt auch buntes Essen. Und die Wiese ist auch bunt. Der Himmel ist bunt. Überall fliegen Luftballons, Herzchen und Luftschlangen rum. Die Menschen sind bunt. (Nienke, Pinguin)

 

Im Wunderland

Zuerst bin ich heute Morgen aufgewacht. Da war ich nicht zuhause, sondern in einer Wolke. Ich habe mich erst einmal umgeschaut. Auf einem Mal hatte ich Flügel. Ich bin geflogen. Es war wunderschön und auf einmal habe ich die Wolkenkönigin gesehen. (Mila Schmetterling)

 

Im Wunderland

Zuerst lief ich auf den Mars. Auf einmal waren da große Augen. Ich war erschrocken. Ich traute meinen Augen nicht. Vor mir stand ein echtes Monster. Er fragte: „Wer bist du?“ „Ich bin Sontje und das ist mein Kollege Norman.“ „Und wer bist du?“, fragte Norman. „Ich bin Noa.“ (Sontje, Pinguin)

 

Im Wunderland

Ich würde gerne fliegen. Morgen will ich zum Reiterhof fliegen und ich würde gerne ein Fliegepferd haben. Ich würde gerne durch die ganze Welt fliegen. (Alina, Schmetterling)

 

Im Wunderland

Zuerst fliege ich jeden Morgen durch die Lüfte und danach gehe ich zu  meinem Pferd. Und das Pferd heißt Ron. Ich reite erst einmal eine Stunde. Dann gehe ich zu meiner Freundin und spiele. (Sarah, Schmetterling)

 

Im Wunderland

 

Zuerst reite ich auf meinem Einhorn und das heißt Polly und wir fliegen durch die Wolken und fliegen über Felder. Das macht Spaß. Am Abend wenn es dunkel wird, dann setzt das Einhorn mich hinunter und ich gehe ins Bett. Und das Einhorn verschwindet und ich sage, das war ein schöner Tag. (Anna, Schmetterling)

Thema "Igel" in der Eingangsstufe

Die Eingangsstufenklassen haben im Sachunterricht den Igel thematisiert. Sie haben vieles über den Igel herausgefunden, wie z.B. das Aussehen und die Igelstacheln, die Nahrung, die Feinde, der Igel im Jahreszeitenkreis und das Igeljahr. Zum Abschluss haben alle drei Klassen gemeinsam einen Film über den Igel geschaut. Das Igelthema hat allen viel Freude bereitet.

Sozialkompetenztraining mit Jens Fricke

Alle Eingangsstufenklassen haben im November eine Stunde pro Woche ein Sozialkompetenztraining mit Jens Fricke. Wir danken ganz herzlich dem Förderverein, der uns dieses Projekt finanziert.

 

Die erste Stunde am 31.10.2016

Bei der ersten Stunde haben die Kinder gelernt, "Stopp" zu sagen, wenn sie etwas nicht wollen. Jedes Kind kam bei einem kleinen Rollenspielen zum Einsatz und duften sich in verschiedene Situationen hineinversetzen. Alle haben gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, "Stopp" zu sagen, wenn man etwas nicht möchte. In den kommenden Stunden soll dieses weiter trainiert werden. Die Eingangsstufenklassen freuen sich auf weitere Rollenspiele mit Jens Fricke.

Die zweite Stunde am 7. November 2016

Bei der zweiten Stunde haben die Kinder herausgefunden, welche Abstände zu einer bekannten oder fremden Person eingehalten werden müssen, um sich wohlzufühlen. Der Abstand einer Beinlänge sollte bei fremden Personen eingehalten werden. Auch der Abstand der Armlänge ist gerade noch in Ordnung, wenn sich eine fremde Person nähert. Aber wird dieser Abstand unterschritten, fühlt man sich schnell nicht mehr wohl. Dazu haben die Kinder einen Ausweichschritt kennengelernt. Diesen sollen sie anwenden, wenn ihnen

eine Person zu nahe kommt. Außerdem haben die Kinder zwei Rollenspieledurchgeführt. Die Kinder sollten durch die Rollenspielen erkennen, wie wichtig Regeleinhaltung ist. In der nächsten Zeit sollen die Kinder vermehrt auf die Regeln "Zuhören", "Nicht dazwischen reden" und "Aufmerksam sein" achten. Dazu haben sie drei Zeichen gelernt, die sie Kindern, die eine Regeln nicht beachten, zeigen sollen, ohne selbst zu stören. 

Die dritte Stunde am 14. November 2016

Während der dritten Stunden haben die Kinder erfahren, dass es nicht so einfach ist, auf sich aufmerksam zu machen, wenn man Hilfe ruft. Bei zugehaltenem Mund kann das Wort schnell „verschluckt“ werden, sodass ein Außenstehender nicht bemerkt, dass man sich in einer Notsituation befindet. Viel sinnvoller ist es, laut zu schreien. So wird sich jeder einmal umdrehen und merken, dass man Hilfe benötigt. Im zweiten Teil haben die Kinder ein Rollenspiel durchgeführt, bei dem sich die Jungen und Mädchen gegenübersaßen. Aufgabe war es zunächst, sich für eine gewisse Zeit in die Augen zu sehen. Dies fiel vielen Kindern äußerst schwer. Im nächsten Schritt sollten sich die Kinder abwechselnd etwas über sich erzählen. Trotz Klassengemeinschaft hatten viele Kinder Probleme, dem Gegenüber etwas von sich zu erzählen. Leichter fiel ihnen schließlich die Aufgabe, dem gegenübersitzenden Partner etwas über jemand anderen zu erzählen.

Während der ganzen Sitzung gab es drei Regeln, die immer wiederholt wurden. Die Einhaltung dieser einfachen Regeln war für viele Kinder schwer.

Die 4. Stunde am 28.11.2016

Bei der letzten Stunde ist Herr Fricke in die jeweiligen Eingangsstufenklassen gekommen. Er hat mit den Kindern drei verschiedene Aufgaben in drei Gruppen lösen lassen. Zuerst sollte jede Gruppe innerhalb von vier Minuten aus vier Papierblättern einen möglichst hohen, standfesten Turm ohne Hilfsmittel bauen. Als nächstes bekam jedes Gruppenmitglied ein Papierblatt und sollte daraus einen Papagei falten. Und zuletzt sollte jeder auf einem Stück Papier links den Namen und rechts die Klasse notieren und mit einem schwarzen Buntstift eine Wiese im Frühling malen. Bei dieser letzten Aufgabe durften die Kinder nicht miteinander reden. Dann haben die Kinder das beste Bild aus der Gruppe ohne zu sprechen ausgewählt, so dass ein Kind aus jeder Gruppe vorne sein Bild präsentieren konnte. Aus den drei ausgewählten Bilder wurde durch Hand hochheben die Siegergruppe bestimmt. Anschließend fragte Herr Fricke die Kinder, welche Aufgabe für sie am einfachsten war. Die meisten Kinder entschieden sich für die letzte Aufgabe. Damit hat Herr Fricke gerechnet, da bei dieser Aufgabe die vereinbarten Regeln (auch die aus vergangenen Stunden) eingehalten wurden und jedes Kind etwas machen durfte. Außerdem war es bei dieser Aufgabe sehr leise und bei Ruhe lässt sich natürlich besser arbeiten. Herr Fricke macht den Kindern auch noch einmal deutlich, dass sie sich zum Beispiel durch "Ich kann das!" motivieren müssen (s. Foto Tafel) und dann auch mehr schaffen können. Außerdem macht er deutlich, dass es immer um UNS geht und wir darauf achten müssen, wie wir reden und wie wir uns verhalten. Daraus resultiert, ob etwas funktioniert oder nicht. Es werden Probleme gelöst, wobei sich alle wohl fühlen und keiner verletzt wird.

Abschließend macht Herr Fricke durch zwei Beispiele noch einmal deutlich, wie wichtig die Regeleinhaltung ist und dass jeder sagen muss, wenn ihm etwas zu viel wird. Ganz wichtig ist herbei, dass wir alle aufeinander aufpassen müssen.